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ERF Medien plant Umbau

10.06.2022

Hanspeter Hugentobler, Geschäftsführer ERF Medien. Foto: zvg
Hanspeter Hugentobler, Geschäftsführer ERF Medien. Foto: zvg

Pfäffikon (IDEA/dr) - Seit bald 50 Jahren berichtet ERF Medien auf verschiedenen Kanälen über Gott und die Welt. Seit 1992 tun sie dies aus einem Bürogebäude im Industriequartier in Pfäffikon/ZH. Dort sind unter anderem die Studios des christlichen 24-Stunden-Radiosenders Life Channel eingebaut. Eine Infrastruktur, die zwar zweckmässig ist, aber den Herausforderungen der multimedialen Welt nicht mehr genügt. Aus diesem Grund soll das Medienhaus umgebaut werden, sagt der Geschäfts­führer Hanspeter Hugentobler (55): „Die mittlerweile 30-jährigen Büros mit vielen kleinen Räumen und Aufteilungen in Bereiche behindern zunehmend das teamübergreifende multimediale Arbeiten, das in der heutigen Medienwelt erforderlich ist. Statt Einzelbüros soll eine grosszügige Bürolandschaft mit multifunktionalen Arbeitsplätzen entstehen, die flexibel nutzbar sind und die medienübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen und fördern.“ Ein Blick auf die Visualisierungs­grafik zeigt, dass die verschiedenen Abteilungen Radio, Fernsehen und Online näher zusammenrücken. Mit dieser Strategie von Grossraumbüros sollen die Wege kürzer und die Arbeit effizienter werden. Oder wie es Hugentobler ausdrückt: „Mit dem Umbau wollen wir sicherstellen, dass wir auch in Zukunft das Evangelium von Jesus Christus in einer multimedialen Welt effektiv und effizient kommunizieren können.“

Finanzielles Wagnis

ERF Medien wird hauptsächlich durch 12 000 Spenderinnen und Spender finanziert. Während sich der letzte Jahresabschluss so positiv gestaltete, dass man 351 846 Franken als Reserve zurücklegen konnte, schlossen die vorhergehenden Geschäftsjahre jeweils mit einem Minus ab. Dank einer bereits zugesagten Spende von 400 000 Franken sollte der Betrag für das ehrgeizige Projekt zu stemmen sein. Trotzdem habe man vorsichtig budgetiert, gibt Hanspeter Hugentobler zu bedenken. „Wir haben verschiedene Zukunftsszenarien für ERF Medien geprüft und uns bewusst für eine Variante am bestehenden Standort entschieden, damit wir die vorhandenen Aufnahmestudios weiterhin verwenden können und so die Umbaukosten moderat bleiben.“ Natürlich sei ein solcher Schritt ein Wagnis. Man sei aber überzeugt, dass sich die Investition für die Zukunft lohnen werde, weil es künftig multimediale Angebote brauche. Hanspeter Hugentobler hofft darauf, dass die Spenderinnen und Spender dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen. Der Umbau ist für Frühling 2023 geplant.
erf-medien.ch

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