- ANZEIGE -
E-Paper Abo Anmelden

Ressorts

icon-logo

Medien

Christliches Anti-Abtreibungsvideo verzeichnet Millionen Klicks

28.04.2022

Das Ehepaar Cole (25) und Savannah (29) LaBrant in dem Anti-Abtreibungsvideo. Screenshot: YouTube
Das Ehepaar Cole (25) und Savannah (29) LaBrant in dem Anti-Abtreibungsvideo. Screenshot: YouTube

Los Angeles (IDEA) – Die US-Influencer-Familie LaBrant (Coto de Caza bei Los Angeles) erreicht mit Filmen auf YouTube ein Millionenpublikum. Der YouTube-Kanal „LaBrant Fam“ der engagierten Christen hat 13 Millionen Abonnenten. Über 100 Millionen Zuschauer klicken jeden Monat die Filme an.

Am 9. April hat das Ehepaar Cole (25) und Savannah (29) LaBrant ein Anti-Abtreibungsvideo online gestellt, das in den Sozialen Medien kontrovers diskutiert wird, wie die Internetplattform newsweek berichtet.

Zu Beginn ihres 38-minütigen Films mit dem Titel „Abtreibung – eine Dokumentation“ vergleichen die beiden die bisher über 61 Millionen Abtreibungen in den USA mit anderen, niedrigeren Zahlen von Massenmorden, etwa dem Holocaust während der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland sowie Völkermorden in Ruanda und Kambodscha in der jüngeren Geschichte.

Cole LaBrant erläutert in dem Film, dass es sein Wunsch sei, mit dem Film Mütter von Abtreibungen abzuhalten: „Wenn sich eine Mutter entscheidet, ihr Baby vor einer Abtreibung zu bewahren, dann ist es das alles wert.“ Das Video zeigt ein Gespräch des Ehepaares mit dem Arzt Anthony Levatino.

Er hat früher selber Abtreibungen durchgeführt, ist aber inzwischen Lebensschützer. Vorgestellt werden auch Schwangere, die sich trotz widriger Umstände für ihr Kind entscheiden. Inzwischen verzeichnet das Video mehr als 3,6 Millionen Klicks.

Kritik am Holocaust-Vergleich

Vor allem der Vergleich von Abtreibungen mit dem Holocaust stieß in den Sozialen Medien auf scharfe Kritik. Daraufhin hat Instagram alle Links zu dem Video gelöscht. Auch YouTube hat reagiert. Über seine Suchmaschine kann der Film nicht mehr gefunden werden. Auch Werbeeinnahmen durch häufige Aufrufe sind nicht mehr möglich.

Cole LaBrant zeigt sich davon unbeeindruckt. Der Internetplattform TheMessenger sagte er zur eingeschränkten Reichweite des Videos: „Wir vertrauen darauf, dass diejenigen, die es ansehen sollen, es ansehen werden.“ Die Abonnenten des LaBrant-Kanals bittet er, die Dokumentation weiterzuverbreiten.

Seit 2017 sind Cole und Savannah verheiratet. In ihren Videos weisen sie darauf hin, dass sie Gott in das Zentrum ihres Lebens stellen wollen. So erklären sie: „Jetzt verwenden wir all das, was Gott in unserem Leben schon getan hat, um Menschen zu zeigen, wie eine göttliche Beziehung ausschauen kann.“

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

IDEA liefert Ihnen aktuelle Informationen und Meinungen aus der christlichen Welt. Mit einer Spende unterstützen Sie unsere Redakteure und unabhängigen Journalismus. Vielen Dank. 

Jetzt spenden.