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Chrischona Schweiz heisst seit Samstag Viva Kirche

23.05.2022

Unterschriften der Delegierten füllen das Logo der Viva Kirche Schweiz aus. Bild: zvg
Unterschriften der Delegierten füllen das Logo der Viva Kirche Schweiz aus. Bild: zvg

Bettingen (IDEA/Viva) – Die Freikirche Chrischona Schweiz heisst seit dem 21. Mai Viva Kirche Schweiz. Die Umbenennung geschah im Rahmen der 49. Delegiertenversammlung am Ursprungsort des Verbands, nämlich der theologischen Ausbildungsstätte auf St. Chrischona in Bettingen BS. 2018 wurde die Frage eines neuen Namens erstmals an einer Delegiertenversammlung diskutiert, worauf der Gemeindeverband einen zweijährigen Auftrags- und Visionsprozess startete. Aus der gefundenen Vision „Wir leben Kirche“ ging die Suche nach einem neuen Namen hervor. Das Resultat der Suche hiess „Viva Kirche Schweiz“, ein Vorschlag, der von den Delegierten 2021 mit 78,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen und nun umgesetzt wurde.

Auf einen Rückblick durch den Präsidenten Dieter Bosshard folgte die Logo-Enthüllung und ein Video-Clip mit Gratulationen aus verschiedenen Verbänden und Werken. Darauf kam auf der Bühne ein grosses Schild mit dem Logo zum Vorschein. Alle Anwesenden konnten mit ihrer Unterschrift darauf bezeugen, dass sie an diesem historischen Tag dabei waren. Was die Delegierten nicht wussten: Hinter der Kulisse wurde nun das Schild fotografiert, hundertmal ausgedruckt und eingerahmt. Am Ende der Delegiertenversammlung wurde jeder Gemeinde ein Exemplar überreicht, als Erinnerung an diesen Moment.

Eine Linde für den Zusammenhalt

Damit gibt der Verband nach 182 Jahren das Wort Chrischona in seinem Namen auf. Benedikt Walker, Rektor des Theologischen Seminars St. Chrischona tsc, gab bei der Delegiertenversammlung der weiteren Verbundenheit trotz unterschiedlichen Namen Ausdruck. Er kündete an, direkt neben der Kirche St. Chrischona eine Linde zu pflanzen. Diese stehe für alle Organisationen, die früher zum Werk „Chrischona International“ gehörten. Sie solle ein Zeichen des Zusammenhalts sein: Der Kirchen-Verband hat seine Wurzeln auf dem Chrischona-Berg. Gleichzeitig schenkte Benedikt Walker jeder Kirche ein Lindensamen, damit auch sie bei sich einen Lindenbaum pflanzen können, als Erinnerung an den Ort, wo die gemeinsame Geschichte begann.

Innert einem Jahr wechseln nun über 10 Lokalkirchen zum neuen Namen, weitere 45 prüfen den Namenswechseln in den nächsten Jahren oder stehen kurz vor dem finalen Entscheid. Dem Verband gehören mehr als 90 Gemeinden an. In ihnen versammeln sich laut Angabe des Verbands jeden Sonntag rund 13'000 Menschen.
vivakirche.ch

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