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Menschenrechte

Ausmaß der Abtreibung: 16 Prozent der Deutschen sind beunruhigt

24.09.2020

Würzburg (idea) – 16 Prozent der Bundesbürger sind vom Ausmaß der Abtreibungen in Deutschland beunruhigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) im Auftrag der katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (Würzburg). Gut jeder Zweite (53 Prozent) gab an, nicht besorgt zu sein. 23 Prozent wissen nicht, wie sie dazu stehen. Jährlich werden dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden rund 100.000 Abtreibungen gemeldet. Deutliche Unterschiede bei der Bewertung des Problems gibt es zwischen Mitgliedern der beiden großen Kirchen und den Freikirchen. 16 Prozent der Katholiken und 13 Prozent der landeskirchlichen Protestanten äußerten ihre Sorge angesichts der Abtreibungszahlen. Bei den freikirchlichen Befragten lag der Anteil dagegen bei 44 Prozent. Unter den politischen Parteien gaben die Anhänger der AfD am häufigsten an, vom Ausmaß der Abtreibungen beunruhigt zu sein (27 Prozent). Dahinter folgen die Wähler der CDU/CSU (18 Prozent) und der SPD (14 Prozent). Am wenigsten besorgt sind die Sympathisanten von Bündnis 90/Die Grünen (sechs Prozent).

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