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„15 Tage Gebet für die hinduistische Welt“

06.10.2021

Der Gebetsleitfaden. Screenshot: dmgint.de
Der Gebetsleitfaden. Screenshot: dmgint.de

Zürich (IDEA) – Christen in aller Welt wollen auch in diesem Jahr vom 24. Oktober bis zum 7. November für die hinduistische Welt beten. Träger der Aktion sind im deutschsprachigen Raum die Evangelischen Allianzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Evangelikale Missionswerke unterstützen die Initiative, die unter dem Motto „15 Tage Gebet für die hinduistische Welt“ steht. Das Missions- und Hilfswerk DMG interpersonal (früher: Deutsche Missionsgemeinschaft) mit Sitz im nordbadischen Sinsheim hat einen Gebetsleitfaden erstellt, der in der Schweiz kostenlos bei Inter-Mission erhältlich ist.

Die mehr als eine Milliarde Hindus stellen rund 15 Prozent der Weltbevölkerung. Die meisten leben in Indien, Nepal und Bangladesch. Ihre Zahl im deutschsprachigen Raum liegt bei etwa 200.000. Anlass für die Gebetsaktion ist das „Fest der Lichter“ (Diwali), das als das wichtigste im Hinduismus gilt. Es wird in diesem Jahr vom 4. bis 8. November gefeiert. Dabei werden überall kleine Öllampen als Zeichen dafür entzündet, dass das Licht über die Dunkelheit siegt.

In dem Gebetsleitfaden heißt es, dass die Hindus die „zweitgrößte, am wenigsten erreichte religiöse Gruppe der Welt“ seien. Nur etwa zwei Prozent der „kulturübergreifenden Missionare“ konzentrierten sich darauf, ihnen von Jesus Christus zu erzählen. Die Mehrheit der Hindus sei also immer noch „ohne einen für sie verständlichen Zugang zum Evangelium“. In diesem Jahr steht die Familie im Hinduismus im Mittelpunkt. Vorgestellt werden unter anderem der Umgang mit Witwen und Waisen und auch die im ländlichen Indien üblichen arrangierten Ehen.

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