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Rimuss-Kellerei
20. Oktober 2017

„Wichtig ist, dass das Unternehmen weiterbesteht!“

Er legte den Grundstein: Jakob Rahm, rechts: Sohn Robert Rahm Foto: zvg
Er legte den Grundstein: Jakob Rahm, rechts: Sohn Robert Rahm Foto: zvg
Wie erlebt Robert Rahm (79) den Verkauf seines Lebenswerks, der Rimuss-Kellerei in Hallau? Im Gespräch mit idea vergleicht er die Geschichte der Weinkellerei Rahm ansatzweise mit der Geschichte von Hiob. Von Rolf Höneisen

Robert Rahm, wie war es damals, als Sie zusammen mit Ihrem Bruder Emil die Rimuss-Kellerei vom Vater übernahmen und aufbauten – was war Ihnen wichtig?

Als junger Pfadfinder – eine Jungschar gab es damals noch nicht – sprach an einem Pfingstlager ein Feldprediger zu einem Wort aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 6, Vers 33: „Trachtet am ersten nach Gottes Reich und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.“ Es ist, wie wenn mir der Heilige Geist dieses Wort ins Herz geschrieben hätte, und so war es mir und meinem Bruder Emil vor über fünfzig Jahren unter anderem ein Anliegen, die junge Rimuss-Kellerei Gott zu weihen. Sie sollte ein Instru...

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