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Editorial
12. April 2019

Vom Teilen

Mein erstes Auto - ein giftgelber Golf - war nicht zu bremsen. (Vor allem der Rost nicht, der die Karosserie zerfrass.) Weil das Geld nicht für einen Ferrari reichte, tauschte ich ihn gegen ein rotes Polo-­Coupé ein. Erstaunlich: Nach bald vierzig Jahren kann ich mich noch an jedes einzelne meiner Autos erinnern! An den grünen Golf, den wir "Fröschl" nannten; den dunkelgrauen, der mit Ankunft des vierten Kindes zu klein wurde. Das hässlichste und gleichzeitig praktischste Auto war ein Nissan Serena. Mit ihm wurden die Kinder gross. Und so weiter. Die blechernen Benzinverbrenner haben sich in der Erinnerung festgefahren.

Elf Jahre sind wir nun mit einem Toyota unte...

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