Donnerstag • 25. Mai
Bienenberg
17. Mai 2017

Stabwechsel auf dem Bienenberg

Der Theologe Lukas Amstutz (43) löst den bisherigen Werkleiter Frieder Boller (65) ab. Foto:zvg
Der Theologe Lukas Amstutz (43) löst den bisherigen Werkleiter Frieder Boller (65) ab. Foto:zvg
Nach acht Jahren übergibt Frieder Boller an Lukas Amstutz. Dieser führt die täuferisch-friedenskirchliche Orientierung des Werkes fort.   

Frieder Boller (65) übergab am vergangenen Freitag im Rahmen eines Festgottesdienstes mit persönlichen Weggefährten und Freunden seine Aufgaben als Werkleiter an Lukas Amstutz (43). Boller führte das Ausbildungs- und Tagungszentrum Bienenberg in den vergangenen acht Jahren und geht nun in den Ruhestand. Sein Nachfolger leitet seit Sommer 2016 den deutschsprachigen Bildungsbereich und übernimmt jetzt auch den Vorsitz der Werkleitung. Amstutz ist zudem seit 2005 Dozent für Biblische Theologie, Spiritualität und Praktische Theologie. Er ist Co-Präsident der Konferenz der Mennoniten in der Schweiz und gehört zum Team der SRF-2-Radioprediger. Nach seinem Theologiestudium (MA, University of Wales) war der Vater zweier Kinder Pastor der Mennonitengemeinde im deutschen Zweibrücken, zuvor arbeitete er als Jugendsekretär der Konferenz der Schweizer Mennoniten.

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Ausbildung von Dialog- und Konfliktfähigkeit

Amstutz tritt seine Leitungsaufgabe in einer Zeit an, in der das Theologische Seminar Bienenberg sein Bildungsangebot in täuferisch-friedenskirchlicher Perspektive neu aufstellt. Das Augenmerk richtet sich dabei auf die Ausbildung von Dialog- und Konfliktfähigkeit. Mit einer differenzierten Theologie, inspirierenden Seminaren und persönlichem Coaching sollen Menschen gefördert und ermutigt werden, sich persönlich sowie in Gemeinde und Mission zu engagieren.

Neben Lukas Amstutz bilden Denis Kennel (frankophone Abteilung) und Philip Bühler (Hotel) das Leitungsteam des Bienenbergs. Zum Trägerkreis gehören täuferisch-mennonitische Gemeinden in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. (chb)

www.bienenberg.ch

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