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Glaube und Gesundheit
26. Juli 2018

Selbstannahme fördert Gesundheit

Hans Müller-Gutscher: „Es kommt vor, dass Gott mir in der Nacht eine Melodie schenkt, die ich am Morgen am Klavier spiele und aufschreibe.“ Foto: Mirjam Fisch-Köhler
Hans Müller-Gutscher: „Es kommt vor, dass Gott mir in der Nacht eine Melodie schenkt, die ich am Morgen am Klavier spiele und aufschreibe.“ Foto: Mirjam Fisch-Köhler
Hans Müller-Gutscher hat turbulente 30 Jahre hinter sich. Der Lehrer, Musiker und Maler aus dem aargauischen Küttigen litt an mehreren schweren Krankheiten. Er erzählt, wie er hinter den körperlichen Beschwerden seelische Verknüpfungen erkannte und nie aufgab, auf Gott zu vertrauen.

Seine Eltern hatten bei seiner Geburt nur einen Mädchennamen bereit. Sie waren sicher gewesen, dass nach dem älteren Bruder ein Mädchen folgen würde. Doch als der Arzt kam, sagte der bestimmt: „En schöne Bueb händ er öbercho!“ Später nahm Hans Müller dies als Zusage Gottes für sich. Denn während seiner Kindheit hatte er immer wieder den Eindruck, er sei „nicht recht, so, wie ich bin“. Die Mutter – als Verdingkind aufgewachsen – war immer wieder überfordert vom Tatendrang der vier quirligen Kinder. Und einmal musste Hans als kleiner Junge sogar für vier Wochen weit weg zu einem Bauern, wo er sich sehr einsam fühlte.

Heute sagt Hans: „Gottes Liebe half mi...

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