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Bericht
24. September 2020

Sabatina James: In Pakistan gibt es keine Gerechtigkeit für Christen

Seit einigen Jahren ist es ruhig geworden um die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (37). idea-Redaktionsleiterin Daniela Städter hat mit der ehemaligen Muslima und jetzigen Katholikin, die wegen ihres Glaubenswechsels bedroht wird und sich für verfolgte Christen einsetzt, telefoniert.

Wo sie sich während unseres Gesprächs befindet, verrät Sabatina James nicht. Es spiele keine große Rolle und diene ihrem Schutz, sagt sie. Kontakt zu ihrer Familie hat sie nicht. Rückblick: James kam als Zehnjährige aus Pakistan nach Österreich. Ihr Vater wollte sie mit einem Cousin verheiraten, der sie wiederholt sexuell missbrauchte. Sie tauchte unter und wurde Christin. Weil sie bedroht wurde, kam sie in ein Opferschutzprogramm, schrieb drei Bücher, äußerte sich vor allem 2014 und 2015 in deutschsprachigen Medien kritisch über den Islam. Konvertiten, sagt James, müssen häufig mit Einschränkungen rechnen: „Wer vom Islam zum Christentum konvertiert, muss mit Drohungen aus...

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