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Ruth Mauz und der Verein CARA
01. November 2018

Rituelle Gewalt öffentlich machen

Pfarrerin Ruth Mauz: „Rituelle Gewalt gibt es auch in der Schweiz.“ Foto: Mirjam Fisch-Köhler
Pfarrerin Ruth Mauz: „Rituelle Gewalt gibt es auch in der Schweiz.“ Foto: Mirjam Fisch-Köhler
An der Vernissage des Buches "Das Schweigen brechen" gaben Fachleute Einblick in ihr Wissen. Die Beiträge von Betroffenen berührten.

Winterthur (idea) - Rituelle Gewalt soll nicht länger ein Tabu sein. Dafür setzt sich die Theologin Ruth Mauz ein. Die Präsidentin des Vereins CARA (care about ritual abuse) gratulierte den 250 Teilnehmenden der Vernissage zum Mut, sich dem erschütternden Thema zu stellen. Noch mehr Mut brauchten vermutlich die fünf Überlebenden von rituellem Missbrauch, deren Beiträge die Anwesenden besonders berührten. "Diese Dinge finden statt, auch in der Schweiz", so Mauz. Damit meinte sie, dass Menschen - auch Kinder - nachts entführt, gequält, vergewaltigt und zu Straftaten gezwungen werden.

"Menschliche Abgründe"

Der Psychiater Werner Tschan h...

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