Donnerstag • 18. Juli
Gedankenstrich
16. Mai 2019

Pflegen oder ausrotten

Noch hängt der Duft von Lavendel in meiner Nase. Nein, ich war nicht in der Provence, sondern habe gejätet. Das Üble am Jäten ist, dass man damit nie fertig wird. Vor den Ferien habe ich den "Beikräutern", wie man sie freundlicherweise auch nennen kann, den Garaus gemacht. Aber jetzt - wenig später - sieht man das kaum mehr. Und leider erfriert Unkraut nie! Doch das Schöne am Jäten ist, dass es bedeutet, dass ich einen Garten habe. Dass ich Blumen, Beeren, Kräuter pflanzen und ernten kann und ich immer wieder einen Strauss heimbringe, den ich gleich vor der Haustüre gepflückt habe. Jäten bedeutet für mich auch, dass ich mich selbständig bewegen, bücken und wieder ...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.