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Hilfe für traumatisierte Frauen in Nigeria
04. Juli 2020

Neue Identität und ein Ring für Witwen

Vier Frauen lassen einen Traum Wirklichkeit werden. In Nigeria helfen sie traumatisierten Frauen (links). Unaussprechliches erlebt, Ungeahntes erfahren: Eine Frau zeigt strahlend den Ring der Hoffnung. Foto: zvg
Vier Frauen lassen einen Traum Wirklichkeit werden. In Nigeria helfen sie traumatisierten Frauen (links). Unaussprechliches erlebt, Ungeahntes erfahren: Eine Frau zeigt strahlend den Ring der Hoffnung. Foto: zvg
Vier Schweizer Frauen engagieren sich in Nigeria für Witwen, deren Männer von Boko-Haram-Kämpfern ermordet wurden. Diese Frauen sind traumatisiert. Ziehen die Hoffnungsringe Kreise?

(idea) - "Ein Traum brachte mich auf die Idee", erzählt Julia, eine der Initiantinnen, die hier aus Schutzgründen nur mit Vornamen genannt werden. Sie sah sich selber, wie sie die Füsse einer Frau wusch und ihr dabei zuhörte. Schliesslich steckte sie der Frau einen Ring an den Finger. Diesen Traum nahm Julia - die als
Sozio-Ökonomin arbeitet - als Hinweis von Gott. Ein Bericht über die Verschleppung christlicher Mädchen und Witwen, deren Männer durch Anhänger von Boko Haram ermordet worden waren, machte sie auf ihre Not aufmerksam. Wenn solche Frauen in ihre Dörfer zurückkehren, nimmt ihre Familie sie nicht mehr auf. Man vermutet, sie hätten mit den Feinden koop...

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