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Auch in der Schweiz: Menschenhandel
21. Mai 2020

Menschenhandel darf kein Randthema bleiben

Geschätzte 2,5 Millionen Menschen werden jährlich Opfer von Menschenhandel. 70 bis 80 Prozent der Opfer sind Frauen und Kinder. Foto: zvg
Geschätzte 2,5 Millionen Menschen werden jährlich Opfer von Menschenhandel. 70 bis 80 Prozent der Opfer sind Frauen und Kinder. Foto: zvg
Medien berichten wenig über den Menschenhandel. Dabei werden weltweit über 40 Millionen Menschen ausgebeutet und versklavt. Auch wenn das Verbrechen seit einigen Jahren stärker bekämpft wird, so ist doch der Menschenhandel ein Randthema geblieben.

(idea/Top-Publi/bk) - Auch in der Schweiz leben Opfer - und Täter. Hierzulande verdienen Händler viel Geld, denn die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen und billigen Arbeitskräften ist hoch. Viele Opfer landen deshalb in Bordellen, Privatwohnungen und Salons. Andere werden in Haushalten, im Gastgewerbe, im Bausektor oder in der Landwirtschaft ausgebeutet. Opfer kommen auch über Asylverfahren in unser Land. Die meisten Fälle werden nie aufgedeckt. Ein Grund dafür sind die fehlenden Ressourcen für polizeiliche Ermittlungen.

Händlernetzwerke verdienen mit dem Handel von Menschen Milliarden

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