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Marsch des Lebens für Israel
21. April 2017

Lebensmärsche statt Todesmärsche

Der „Marsch des Lebens“ 2016 in Tübingen. In diesem Jahr auch an drei Schweizer Orten. Foto: zvg
Der „Marsch des Lebens“ 2016 in Tübingen. In diesem Jahr auch an drei Schweizer Orten. Foto: zvg
An drei Orten in der Schweiz gedenken Christen und Juden gemeinsam der leidvollen Geschichte und setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus. 

Als die Nationalsozialisten am Ende des Zweiten Weltkriegs merkten, dass die alliierten Truppen immer näher rückten, evakuierten sie nach und nach ihre Konzentrationslager. Die entkräfteten Insassen – darunter zahlreiche Juden – wurden zu Fuss ins Landesinnere geschickt. Durch die unmenschlichen Bedingungen bei diesen „Todesmärschen“ sollten noch einmal so viele Gefangene wie möglich umkommen.

Der freikirchliche Pastor Jobst Bittner aus Tübingen begann im Jahr 2007 gemeinsam mit Nachkommen deutscher Wehrmachts-, Polizei- und SS-Angehöriger, Versöhnungsmärsche im Gedenken an diese furchtbaren Ereignisse zu organisieren. Bisher haben diese „Märsche des Lebens“...

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