Sonntag • 25. Februar
Pro & Kontra
18. Januar 2018

Ist die Zeit der konfessionellen Abgrenzung vorbei?

Die ökumenisch orientierte Glaubenskonferenz „MEHR“ brachte in Augsburg 11.000 Christen verschiedener Konfessionen zusammen. Auch das Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr begingen die beiden großen Kirchen einträchtig. Ist die Zeit der konfessionellen Abgrenzung damit vorbei?

PRO Wir haben drei erwachsene Kinder, sind katholisch. Unser Ältester ist mit einer orthodoxen Christin verheiratet. Ob die künftigen Ehepartner der beiden anderen katholisch sein werden? Eher nicht. Wirbelt uns Gott gerade so durcheinander, dass wir nach 500 Jahren Trennung endlich kapieren, dass wir vor Gott kein Recht haben, uns bis zum Jüngsten Tag in unseren konfessionellen Schneckenhäusern einzuigeln?

Man kann es Jesusökumene nennen

Es gibt jemand, der über allen Konfessionen steht: der Herr. Er ist es, der uns heute herausfordert, zu 100 Prozent bei ihm zu sein, statt zu 60 Prozent katholisch und zu 40 Prozent evangelisch ode...

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