Dienstag • 21. November
Reportage
08. November 2017

Israel wie es sich selbst sieht

Erstmals hat die israelische Regierung christliche Journalisten aus der ganzen Welt zu einer Konferenz nach Jerusalem eingeladen, um sich ein Bild von Israels Herausforderungen zu machen. 130 Teilnehmer aus 40 Nationen nahmen daran teil. idea-Reporter Karsten Huhn berichtet.

Seine Rede ist kurz, aber feurig. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu weiß, wie er sein christliches Publikum gewinnt. Sein Vortrag enthält ein Kompliment, einen Dank, eine Warnung und eine Verheißung. Zuerst das Kompliment: „Israel hat keine besseren Freunde als die christlichen Gemeinschaften weltweit.“ Der Dank geht an den US-Präsidenten Donald Trump: Sein Vorgehen gegen den Iran sei mutig. Da helfe keine Beschwichtigungspolitik. Trump hatte wenige Tage zuvor das Atomabkommen mit dem Iran infrage gestellt. Trumps Amtsvorgänger Barack Obama hatte mit dem Iran einen Vertrag geschlossen: Der Iran lässt sein Atomprogramm vom Westen kontrollieren, im Gegenzug werden die wes...

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