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Religionsfreiheit
21. April 2017

In Indien wächst der Druck auf Christen

Vijayesh Lal (oben), Michael Mutzner.  Fotos: idea/Christof Bauernfeind, zvg
Vijayesh Lal (oben), Michael Mutzner. Fotos: idea/Christof Bauernfeind, zvg
Die Situation für religiöse Minderheiten in Indien verschlechtert sich. Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Indiens lieferte der UNO in Genf einen erschreckenden Bericht ab. 

Beim Thema Christenverfolgung denkt man an den Nahen Osten oder Länder wie China und Nordkorea. Über die Situation in Indien hört man bei uns fast nichts. Dabei befindet sich das Land mit seinen 1,2 Milliarden Einwohnern seit Jahren auf einer Abwärtsspirale, was die Religionsfreiheit betrifft. „Indien hat einen fantastischen PR-Job gemacht, wenn es um sein Image nach aussen geht“, erklärt Vijayesh Lal. Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Indiens (Evangelical Fellowship of India EFI) weilte Anfang April in der Schweiz, um bei der UNO über die Menschenrechtssituation in seiner Heimat zu berichten. „Der Mythos, dass Indien tolerant und friedlich ist, muss aufgebrochen ...

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