Mittwoch • 14. November
Korankenner
25. Januar 2015

"Ich will Brücken schlagen"

Kurt Beutler Foto: idea/Rolf Höneisen
Kurt Beutler Foto: idea/Rolf Höneisen
Er ist mit einer Ägypterin verheiratet, liest den Koran in Arabisch und hat viele muslimische Freunde. Wenn Kurt Beutler über den Islam spricht, dann spürt man, dass seine Gedanken in jahrelangen Gesprächen mit Muslimen geformt worden sind. 

Der Satiriker Andreas Thiel schrieb in einem Weltwoche-Artikel, Mohammed sei ein Sklaventreiber, Kinderschänder und Massenmörder. Und dieses Verhalten werde im Koran gerechtfertigt. Was ging Ihnen beim Lesen seines Artikels durch den Kopf?

In meinem Buch „Zwischen Bomben und Paradies“ habe ich das Leben Mohammeds dargestellt. In seinem Leben gibt es zwei Abschnitte: Die ersten zwölf Jahre als Prophet verbrachte er in Mekka, die nächsten zehn Jahre in Medina. Die Suren im Koran sind ungefähr zur Hälfte in Mekka entstanden, die andere Hälfte in Medina. In diesen beiden Teilen finden sich sehr unterschiedliche Aussagen und Themen. Das macht es schwierig, allgemein g...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.