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Erfolgreiche christliche Schulen in Burkina Faso
27. Juni 2020

Hilfe fürs Leben

Kinder im Schulhof: Im Hintergrund das Gebäude der Sekundarschule. Foto: zvg
Kinder im Schulhof: Im Hintergrund das Gebäude der Sekundarschule. Foto: zvg
Kinder bekommen eine gute Bildung und damit Perspektiven für die Zukunft. Dies bewirkt die Arbeit der christlichen Schulen in Ouagadougou und Zionkin in Burkina Faso.

(idea/Top-Pobli) - Wer möchte nicht, dass der christliche Glaube in Afrika immer selbstverständlicher wird und Kinder eine gute Schulbildung bekommen? Genau dies bewirkt die Arbeit der christlichen Schulen in Ouagadougou und Zionkin in Burkina Faso. In diesem Binnenstaat in Westafrika müssen 61 Prozent der Bevölkerung mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen.

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Rund 300 Kinder besuchen die Primarschule und 200 Schülerinnen und Schüler die Sekundarschule der christlichen Schulen in Ouagadougou und Zionkin. Mit Erfolg! Bei den Prüfungen am Ende des Schuljahres haben viele sehr gut abgeschlossen. Landesweit liegen sie an dritter Stelle. Zu verdanken ist die gute Leistung den 30 Lehrerinnen und Lehrern. Fast alle Lehrkräfte sind Christen, und die Schulen werden auf der Grundlage des christlichen Glaubens geführt. So wird erwartet, dass alle bei der Religionsstunde und dem Schulgebet mitmachen. Aber Druck ausgeübt wird nicht. An Sonntagen wird in der Schule Gottesdienst gefeiert. Er wird von vielen besucht, auch von Muslimen.

Berner Lehrer baute Pensionierung Schulen in Burkina Faso

Die Schulen gehen zurück auf René Weiss, einen Lehrer aus dem Berner Oberland. Nach seiner Pensionierung baute er die beiden Schulen auf. Dabei liess er sich von drei Grundanliegen leiten:

- Junge Menschen in Burkina Faso schulisch zu bilden und ihnen das auch zu ermöglichen, wenn die Familie das Schulgeld nicht bezahlen kann;
- den Schulabgängerinnen und Schulabgängern einen Beruf zu ermöglichen;
- den christlichen Glauben ins Land zu tragen und zu stärken.

Bedarf an Berufsausbildung

Was bis jetzt noch zu wenig gefördert werden konnte, ist die Berufsausbildung. Wohl führt die Schule ein Schneideratelier, wo die Schulabgängerinnen fantastische Kleider aus einheimischen Stoffen nähen! Auch wäre eine Schreinerausbildung möglich. Doch sie muss warten, weil das Geld zum Bau einer Werkstatt fehlt. Auf dem grossen Schulgelände in Ouagadougou wird Gemüse angepflanzt. So können den Schülerinnen und Schülern auch Kenntnisse im Gartenbau vermittelt werden.

Die Direkthilfe Burkina Faso ist ein kleines Hilfswerk. Es ist nicht leicht, die Mittel für die Besoldung der Lehrkräfte und für den Unterhalt der Gebäude und Einrichtungen aufzubringen. Letztes Jahr waren Reparaturen von Dächern und Schulbänken nötig. Zudem war die Regenzeit sehr lang und intensiv. Es kam zu Überschwemmungen und Schäden in den Schulzimmern. Aktuell beschäftigt das Corona-Virus. Es hat Burkina Faso erreicht und stellt die Bevölkerung und auch das Schulprojekt vor grosse Herausforderungen.

Seit 2003 unterstützt der Verein Helping Directly mit Sitz in Aeschlen ob Gunten BE die christlichen Schulen in Burkina Faso. Der Vorstand engagiert sich dafür, dass genügend finanzielle Unterstützung zusammenkommt, damit die segensreiche Arbeit noch lange weitergeführt werden kann. 
(Autor: Ulrich Häring) 


Helping Directly

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