Donnerstag • 18. Juli
Ostukraine
11. Oktober 2015

„Es gibt keine schnelle Lösung“

Pastor Elisey, seine Frau Oksana mit Viola (15) und David (5). Foto: zvg
Pastor Elisey, seine Frau Oksana mit Viola (15) und David (5). Foto: zvg
Pastor Elisey aus der Ostukraine hat alles verloren, als die russischen Separatisten seine Heimatstadt besetzten. Seine Kirche wurde niedergebrannt. Von der Bevölkerung sind nur noch etwa 10 Prozent geblieben, auch er kann nicht mehr zurück. Nun hilft Elisey den Flüchtlingen in der Region.  

Pastor Elisey, in Ihrer Stadt wurde alles zerstört. Auch Ihre Kirche wurde angezündet und Sie erhielten Morddrohungen. Warum hassen die russischen Separatisten gerade die Christen so?

Sie hassen uns Christen, weil sie gesteuert und indoktriniert sind von Propaganda. Ein weiterer Grund ist, dass wir als Christen das tun, was uns die Bibel sagt. Unser Handeln soll dem Willen Gottes entsprechen und nicht dem Willen von jemand anderem, und zwar ungeachtet der Umstände, in denen wir stecken.

Stimmt es, dass es auch christliche Gemeinden gibt, die sich auf die russische Seite schlagen?

Manche Gemeinden sollen gespalten ...

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