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Kulturelles Erbe: Zwei schweizerische Dörfer für Juden
09. Juli 2019

Eintauchen ins Schweizer Judentum

Der Friedhof: Warten auf die Auferstehung. Foto: Mirjam Fisch-Köhler
Der Friedhof: Warten auf die Auferstehung. Foto: Mirjam Fisch-Köhler
Vor zehn Jahren wurde der jüdische Kulturweg zwischen Lengnau und Endingen ins Leben gerufen. 30 000 Personen sind ihm schon gefolgt.

Lengnau (idea(mf) - Ende des 18. Jahrhunderts waren die beiden Aargauer Dörfer Endingen und Lengnau die einzigen Schweizer Ortschaften, in denen Juden leben und eine Gemeinde gründen durften. Erst 1866 erhielten sie die Erlaubnis, sich auch anderswo niederzulassen. Um der Allgemeinheit dieses kulturelle Erbe zugänglich zu machen, ist 2009 ein Postenlauf eingerichtet worden, der auf eigene Faust oder via Führung erkundet werden kann.

Die Hälfte war jüdisch

Die damalige Bundesrätin Ruth Dreifuss, deren Vorfahren hier gelebt hatten, eröffnete den Kulturweg. Er macht auf die Spuren der jüdischen Bevölkerung und deren Gewohnheiten aufmerksam. In Endingen waren...

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