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Zukunft CH: Gespräch mit Pfarrer Stückelberger
11. Dezember 2018

Das christliche Menschenbild stärken

Hansjürg Stückelberger:
„Unser Profil gefällt
vielen nicht.“ Foto: idea/David Gysel
Hansjürg Stückelberger: „Unser Profil gefällt vielen nicht.“ Foto: idea/David Gysel
Aus einer Krise im Pfarramt wuchs bei Pfarrer Hansjürg Stückelberger eine Schaffens- und Leitungskraft, aus der zuletzt die Stiftung Zukunft CH hervorging. Mit ihrer Gründung wollte er das christliche Menschenbild angesichts von Islam und Gender als Fundament für Gesellschaft und Demokratie ins Bewusstsein rufen. Ende Oktober ist der 88-Jährige als Stiftungspräsident zurückgetreten. Hat er seine Ziele erreicht?

Herr Pfarrer Stückelberger, warum brauchte es Zukunft CH vor zwölf Jahren?
Mit CSI setzte ich mich vor allem für Verfolgte in kommunistischen Ländern ein. Als der Kommunismus zusammenbrach, sahen wir dort keine grosse Aufgabe mehr. Wir hatten aber bereits begonnen, Verfolgte in islamischen Ländern zu unterstützen, vor allem im Sudan. Ich hatte gemerkt, wie wenig ich und auch andere über den Islam und die damit verbundenen Gedanken wussten. Dagegen wollte ich etwas tun und gründete Zukunft CH. Das Anliegen weitete sich rasch aus. Das christliche Menschenbild wurde zum zentralen Thema. Dann tauchte das Gender-Problem auf. Wir luden Gabriele Kuby zu Vorträgen ein. Die Le...

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