Freitag • 15. November
HMK-Leiter Linus Pfister
22. Oktober 2019

„Dann kommen mir die Freudentränen!“

Linus Pfister leitet die HMK. Bild: zvg
Linus Pfister leitet die HMK. Bild: zvg
Seit 50 Jahren hilft die HMK verfolgten Christen und notleidenden Menschen.

Aus der 1969 gegründeten „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ wurde die „Hilfe für Mensch und Kirche“. Mitbegründet wurde HMK vom lutherischen Pfarrer Richard Wurmbrand. Dessen Buch „Gefoltert für Christus“ machte ihn in der Schweiz bekannt.  Seit 50 Jahren hilft die HMK verfolgten Christen und notleidenden Menschen. Die HMK konzentrierte sich in den Anfängen stark auf Osteuropa, kommunistische Länder sowie auf das Drucken, den Transport und die Verteilung von christlicher Literatur. Der Zerfall des Kommunismus sowie der Generationenwechsel innerhalb der HMK haben zu einer Erneuerung des Auftrags und der Prioritäten geführt. Linus Pfister (55) leitet die HMK seit 1991 zusammen in einem dreiköpfigen Leitungsteam und antwortete auf Fragen von idea. Am 26. Oktober 2019 feiert die HMK ihr 50-Jahr-Jubiläum im Gemeindehaus der GfC in Steffisburg.

Die HMK wurde gegründet, um der verfolgten Kirche zu helfen. Was lebt in der Schweizer HMK vom Erbe des Mitbegründers Richard Wurmbrand weiter, Linus Pfister?
Pfarrer Richard Wurmbrand lebte bezüglich der Hilfe zugunsten von verfolgten Christen stets den Ansatz, dass alle möglichen Hilfsmittel einzusetzen seien, damit die Hilfe auch tatsächlich ankommt. Das Gleiche gilt für die Verbreitung des Evangeliums. Wo künstliche Schranken und verschlossene Grenzen sind, die den Menschen den Zugang zu Gottes Wort verhindern wollen, sind andere und zuweilen kreative Wege zu finden. Diese beiden Schlüsselelemente sind seit der Gründung der HMK deren DNA. Die Umsetzung hat natürlich mit dem technologischen Wandel neue und effizientere Anwendungen ermöglicht.

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Was ist heute das Spezifische der HMK in der Vielfalt von christlichen Hilfswerken?
In vielen der rund 40 Länder, in denen die HMK den einheimischen Leib Christi unterstützt, dürfen wir mit ausserordentlich belastbaren und furchtlosen lokalen Leitern und Pastoren zusammenarbeiten. Zurzeit finanzieren wir über 1800 einheimische Gemeindegründer, wodurch jährlich Zehntausende von Menschen zu Jesus finden. Jede Woche entstehen so neue Kirchgemeinden. Dank dem Einsatz von Satelliten-TV decken wir die meisten Länder ab, in denen Arabisch, Türkisch, Urdu oder Persisch gesprochen wird. Die Reaktionen und Downloads gehen jedes Jahr in die Millionen. Das war vor 20 Jahren noch undenkbar!

Das vollständige Interview, was Linus Pfister zu Freudentränen rührt und welche Herausforderungen er sieht, finden Sie im ideaSpektrum 43.2019.