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Weltkirchenrat
13. Juli 2020

Hagia Sophia ist nun ein Zeichen der Ausgrenzung

Die Hagia Sophia war im 6. Jahrhundert als Kirche des griechisch-orthodoxen Kaiserreichs Byzanz erbaut worden. Foto: pixabay.com
Die Hagia Sophia war im 6. Jahrhundert als Kirche des griechisch-orthodoxen Kaiserreichs Byzanz erbaut worden. Foto: pixabay.com

Istanbul/Genf/Göttingen (idea) – Die Entscheidung des Obersten Verwaltungsgerichts der Türkei, die Hagia Sophia in Istanbul wieder in eine Moschee umzuwandeln, stößt weiter auf Widerspruch. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) kritisierte in einem Brief an den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dass er damit das einst „positive Zeichen der Offenheit der Türkei umgekehrt und es in ein Zeichen der Ausgrenzung und Spaltung verwandelt“ habe. Der Interims-Generalsekretär des Weltkirchenrates, Ioan Sauca (Genf), rief Erdogan dazu auf, die Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Die Hagia Sophia war im 6. Jahrhundert als Kirche des griechisch-orthodoxen Kaise...

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