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Nationalrat Benjamin Roduit
04. Juni 2019

Vom Jakobsweg ins Bundeshaus

Nationalrat Benjamin Roduit. Bild: Andrea Vonlanthen
Nationalrat Benjamin Roduit. Bild: Andrea Vonlanthen

Bern (idea/dg) – Am wohlsten fühlt er sich in den Bergen. Benjamin Roduit hat alle Viertausender der Schweiz bezwungen. Wohl fühlt er sich seit Februar 2018 auch im Nationalrat. Dabei wollte er eigentlich aus der Politik aussteigen. Auf dem Jakobsweg erkannte er, dass das Leben nicht immer planbar ist. „Das war Gottes Führung“, meint der 57-jährige Walliser CVP-Politiker.

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„Ich bin früh in die Politik eingestiegen und war dann auch als Gemeindepräsident engagiert. Und früh wurde ich Rektor am Gymnasium in Sitten“, schaut Benjamin Roduit auf seine Laufbahn zurück. Im Frühling 2016 beschlossen er und seine Frau, eine grosse Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg zu machen und sich auch für arme Menschen in Haiti und Afrika einzusetzen. „Als wir zurückkamen, wollte ich keine Politik mehr, sondern zusammen mit meiner Frau eine humanitäre Richtung einschlagen.“ Doch dann kam die Affäre um Nationalrat Yannick Buttet, der wegen einem Strafverfahren zurücktreten musste. „Ich war bei den Wahlen von 2015 auf dem ersten Ersatzplatz gelandet. Was nun?“ Nach zahlreichen Gesprächen mit seiner Familie dann der Entscheid: „Ich gehe doch! Das ist jetzt mein Auftrag. Das ist Gottes Führung. Er hat mir einen anderen Weg gezeigt, als wir geplant hatten.“

Wie er sein Engagement jetzt sieht, seinen Glauben erlebt und welche politischen Anliegen ihm am Herz liegen, lesen Sie im Interview im Wochenmagazin ideaSpektrum 23-19.

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