Montag • 20. November
Venezuela
06. August 2017

Kirchenvertreter mahnen zur Besonnenheit

Kirchenvertreter haben Präsident Nicolás Maduro (Mitte) dazu aufgerufen, er möge auf Pläne verzichten, die das Land in eine Diktatur verwandeln könnten. Foto: picture-alliance/Manu Quintero/dpa
Kirchenvertreter haben Präsident Nicolás Maduro (Mitte) dazu aufgerufen, er möge auf Pläne verzichten, die das Land in eine Diktatur verwandeln könnten. Foto: picture-alliance/Manu Quintero/dpa

Caracas (idea) – Angesichts der angespannten politischen Lage in Venezuela haben Kirchenvertreter zur Besonnenheit gemahnt. Papst Franziskus wandte sich mit einem eindringlichen Appell an Präsident Nicolás Maduro. Er möge auf Pläne verzichten, die das Land in eine Diktatur verwandeln könnten. Deshalb solle er die umstrittene Verfassungsgebende Versammlung stoppen. Sie ersetzt das von der Opposition dominierte Parlament und hat neben der Arbeit an einer neuen Verfassung weitreichende Vollmachten. So setzte sie am 5. August Generalstaatsanwältin Luisa Ortega ab. Sie ist eine der prominentesten Kritiker der Politik des sozialistischen Präsidenten Maduro. Die Opposition wirft ihm vor...

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