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„Kanzler der Einheit“ beigesetzt
02. Juli 2017

Trauergottesdienst für Kohl: Er hat an die Auferstehung Jesu geglaubt

Der Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann hielt das Requiem für Altkanzler Kohl. Foto: picture-alliance/Arne Dedert/dpa-Pool/dpa
Der Speyrer Bischof Karl-Heinz Wiesemann hielt das Requiem für Altkanzler Kohl. Foto: picture-alliance/Arne Dedert/dpa-Pool/dpa

Speyer (idea) – Politiker aus aller Welt haben am 1. Juli in einem Trauergottesdienst im Speyerer Dom Abschied von Altkanzler Helmut Kohl genommen. Die Ansprache in der Totenmesse hielt der katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann (Speyer). Der „Kanzler der Einheit“ war am 16. Juni im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Ludwigshafen gestorben. Wiesemann würdigte Kohl vor rund 1.500 Gästen, darunter die Witwe Maike Kohl-Richter, als einen wahrhaft großen Staatsmann, „der seine pfälzische Heimat und sein deutsches Vaterland liebte und aus einem weiten, universalen Horizont heraus lebte und handelte“. Er sei in der Arbeiterstadt Ludwigshafen mit den Nöten der kleinen Leu...

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