Montag • 16. September
Gebetskampagne für Schweizer Politik
06. September 2019

SEA-Aufruf für #prayforswitzerland

Beten für Politikerinnen und Politiker, die unter anderem im Bundeshaus engagiert sind. Bild: pixabay.com
Beten für Politikerinnen und Politiker, die unter anderem im Bundeshaus engagiert sind. Bild: pixabay.com

Zürich (idea/dg) - Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA und das Réseau Evangélique Suisse RES haben „Pray for Switzerland“ lanciert, eine Gebetsinitiative für die Schweiz und deren Politik. Insbesondere im Blick auf die Wahlen vom 20. Oktober werden Christinnen und Christen aus Landes- und Freikirchen aufgefordert, verbindlich für Kantone und Bundesräte zu beten. Eine funktionierende Demokratie brauche Frieden, gegenseitigen Respekt und Wohlwollen. Ein Ziel der Kampagne sei, die Politik unter Gottes Führung und Segen zu stellen. Darin liege eine besondere Kraft und Hoffnung für die Schweiz.

ANZEIGE

Die Initiative tritt ökumenisch und politisch neutral auf. Das Gebet bewege und eine alle Konfessionen und es gehe nicht um Parteipolitik. Der Generalsekretär der SEA, Matthias Spiess, schreibt in einer Mitteilung: „Christinnen und Christen nehmen ihre Verantwortung wahr, gehen an die Urne und beten.“

So funktioniert es

Die SEA ruft alle Interessierten sind auf, bei „Pray for Switzerland“ mitzumachen, diese Initiative mitzutragen und zu verbreiten. Die Teilnehmenden wählen einen Kanton und einen Bundesrat, für die sie beten möchten. Die Häufigkeit und die Art des Gebets bestimmt jede und jeder für sich: einmal am Tag, einmal die Woche, mit Liedern, Bibellesen oder Fasten. Auf der Webseite sind vielfältige Formen des Gebets aus verschiedenen christlichen Konfessionen beschrieben und erklärt. Die SEA betrachtet dies als eine gute Gelegenheit, neue Formen des Gebets für sich zu entdecken.

Die Idee stammt aus Österreich: Dort initiierte eine Auslandschweizerin kürzlich die Gebets-Initiative „Pray for Austria“.
 

Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.