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Persönliche Krisenbilanz von Walter Schönholzer
19. Dezember 2018

Regierungsrat bezeugt Gottes Hilfe

Walter Schönholzer: „Das Schlimmste waren die Berge von Hass-Mails.“ Foto: Andrea Vonlanthen
Walter Schönholzer: „Das Schlimmste waren die Berge von Hass-Mails.“ Foto: Andrea Vonlanthen

Frauenfeld (idea) – Im thurgauischen Hefenhofen zog sich ein besonders komplexer und gravierender Fall von Tierquälerei seit Jahren vor sich hin. Über 50 Gerichtsurteile waren schon gefällt worden. Als im August 2017 Bilder von misshandelten Tieren publik wurden, richtete sich die Empörung rasch gegen die Thurgauer Behörden und den zuständigen FDP-Regierungsrat Walter Schönholzer. Dieser war erst 13 Monate im Amt.

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„Gott half mir durch die Krise hindurch“, meint Schönholzer jetzt im Interview mit idea. „Das Schlimmste waren die Berge von hasserfüllten Mails und anonymen Drohbriefen, auch die empörten Telefonanrufe sogar an die private Adresse.“ Neben seiner Frau und einigen sehr guten Freunden sei eindeutig Gott sein Anker in der Krise gewesen. Bei einem Sonnenuntergang am Vierwaldstättersee erlebte er mitten in der Krise eine ganz intensive Begegnung mit Gott. „Mir wurde bewusst, dass ich nicht allein bin.“ Der 53-Jährige hat nie eine Antwort auf die Frage gefunden, warum er in diese Krise geraten musste. „Ich musste die Krise einfach akzeptieren. So habe ich dafür gebetet, dass mir Gott die nötige Kraft, Weisheit und den Durchhaltewillen gibt. Aber auch darum, dass ich gegen niemanden verbittert werde.“ In dieser Zeit konnte er auf die Gebetsunterstützung seiner Familie und von Personen aus seiner Kirchgemeinde zählen. Sogar Personen, die er nicht kannte, teilten ihm mit, dass sie für ihn beteten.

Lesen Sie das Interview mit Regierungsrat Walter Schönholzer im Wochenmagazin ideaSpektrum 51/52-18.

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