Mittwoch • 1. April
Weltweite Evangelische Allianz
05. März 2020

Medizinisches Personal soll nicht abtreiben müssen

Die Weltweite Evangelische Allianz verteidigt bei der UNO in Genf das Recht auf Gewissensfreiheit. Bild: pixabay.com
Die Weltweite Evangelische Allianz verteidigt bei der UNO in Genf das Recht auf Gewissensfreiheit. Bild: pixabay.com

Genf (idea/dg) – Die Weltweite Evangelische Allianz WEA setzt sich bei der UNO dafür ein, dass medizinisches Personal aus Gewissensgründen Abtreibungen ablehnen kann. Am 3. März präsentierte Wissam al-Saliby, Vertreter der WEA beim UNO-Rat für Menschenrechte in Genf, ein entsprechendes Plädoyer. Er kritisierte auch im Namen von 21 anderen Organisationen einen neuen Bericht des Sonderberichterstatters über Religions- oder Glaubensfreiheit.

ANZEIGE

Plädoyer für Gewissensfreiheit

Die WEA äussert Bedenken, wenn der Einsatz für Gewissensfreiheit bei medizinischem Personal als „schädliches Verhalten“ bezeichnet wird. Die WEA bekräftigt in ihrem Plädoyer: „Wir glauben, dass die volle Anerkennung von Religionsfreiheit und mehrerer anderer grundlegender Menschenrechte die Anerkennung des Rechts einschliessen muss, Leben im Mutterleib zu schützen und sich gegen die Beendigung dieses Leben mit Worten und Taten einzusetzen."

Die WEA unterstützt gleichzeitig andere Anliegen des Sonderberichterstatters, der sich gegen religiöse Gewalt und Diskriminierung äussert.