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Kampf gegen den Menschenhandel
24. September 2019

EVP verabschiedet Resolution gegen Menschenhandel

EVP kämpft gegen den Menschenhandel. Foto: zvg
EVP kämpft gegen den Menschenhandel. Foto: zvg

Brugg (idea) - Die in Brugg verabschiedete Resolution der EVP fordert Ressourcen für eine effektive Strafverfolgung, einen Straftatbestand für Arbeitsausbeutung, umfassende Prävention und Aufklärung sowie einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel gegenüber der Prostitution.

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Menschen als Ware auch in der Schweiz

Die Schweiz sei noch immer Ziel- und Transitland des äusserst lukrativen Menschenhandels, sagte Parteipräsidentin und Nationalrätin Marianne Streiff. "Vor unserer Haustüre werden Menschen zur Ware gemacht. Sie müssen ihren Körper für Sex verkaufen, werden in Abhängigkeit gehalten und ihre Arbeitskraft in Gastronomie, privater Pflege oder auf dem Bau ausgebeutet."

Der vierfache Ansatz

Die Resolution fordert den Ausbau der finanziellen, personellen, materiellen, fachlichen und technischen Ressourcen für eine effektive und konsequente Strafverfolgung und damit für eine wirksame Abschreckung; einen eigenen Straftatbestand für Arbeitsausbeutung; ein flächendeckendes Präventions-, Sensibilisierungs- und Aufklärungsprogramm, sowie geeignete Massnahmen für einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel gegenüber der Prostitution.

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