Sonntag • 29. November
Dominique de Buman fordert flexiblere Verordnung
13. November 2020

Besucherzahl an Fläche anpassen!

Dominique de Buman in der Kathedrale Freiburg. Bild: Georges Scherrer/kath.ch
Dominique de Buman in der Kathedrale Freiburg. Bild: Georges Scherrer/kath.ch

(idea/dg) - Dass in einer Kathedrale nicht mehr Gottesdienstbesucher eingelassen werden dürfen als in einer kleinen Kirche, stört den ehemaligen Präsidenten des Nationalrats Dominique de Buman laut kath.ch. Der ehemalige Freiburger Stadtpräsident war lange Zeit auch Mitglied der Leitung der CVP Schweiz. Im Kanton Freiburg gilt momentan für Gottesdienste eine Obergrenze von 30 Besuchern. Der Bundesrat hat schweizweit eine Obergrenze von 50 Personen verordnet, die von den Kantonen stärker eingeschränkt werden darf. "Die aktuelle Zulassungszahl für Gottesdienste macht keinen Sinn. Die Einkaufszentren sind weiterhin offen und für die Kirchen bestehen Einschränkungen. Die Limite von 30 Personen ist stupide", wird de Buman auf kath.ch zitiert. Was für eine Kapelle gelte, könne doch nicht gleichzeitig auf eine Kathedrale von der Grösse jener in Freiburg übertragen werden. Man dürfe jene Personen, die heute noch den Gottesdienst besuchen, nicht mit solchen Obergrenzen bei grossen Kirchengebäuden vor den Kopf stossen. Die Kirchen wiederum fordert der Politiker auf, mehr Gottesdienste anzubieten.

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Petition im Wallis

Im Kanton Wallis haben 1264 Personen eine katholische Petition an den Staatsrat unterschrieben, weil dieser die Gottesdienste aktuell nur noch mit höchstens 10 Personen erlaubt. Auch diese Petition nahm das Argument auf, dass die Gebäude oft für Hunderte von Personen gebaut sind und damit Abstandsregeln mit grösseren Teilnehmerzahlen eingehalten werden könnten.