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Abu-Bakr al-Bagdadi
30. Oktober 2019

Tod des IS-Führers: Menschenrechtler kritisieren Türkei

Der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi. Foto: picture-alliance/dpa
Der IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi. Foto: picture-alliance/dpa

Göttingen/Frankfurt am Main (idea) – Der Anführer der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS), Abu-Bakr al-Bagdadi, soll in den Monaten vor seinem Tod am 26. Oktober in der von der Türkei und verbündeter islamistischer Milizen besetzten syrischen Region Idlib unbehelligt gelebt haben. Dafür kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV/Göttingen) die Türkei scharf.

Ihr Nahostexperte Kamal Sido sagte dazu: „Es ist unbegreiflich, wie der meistgesuchte Terrorist der Welt dort ohne Wissen Ankaras Unterschlupf gefunden hat.“ Die von der Türkei besetzten Gebiete in Nordsyrien seien zu Brutstätten radikaler Islamisten jeglicher Couleur geworden. Die türkische Armee...

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