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Anschläge von Fulani-Milizen
17. Juli 2020

Nigeria: 22 Christen bei Angriffen auf Dörfer getötet

Die Extremisten nutzten den Umstand, dass die Sicherheitskräfte mit der Durchsetzung der Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung ausgelastet seien. Symbolbild: pixabay.com
Die Extremisten nutzten den Umstand, dass die Sicherheitskräfte mit der Durchsetzung der Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung ausgelastet seien. Symbolbild: pixabay.com

Abuja (idea) – Innerhalb von drei Tagen haben islamische Fulani-Milizen im nigerianischen Bundesstaat Kaduna bei Angriffen auf mehrere Dörfer mindestens 22 Christen getötet und mehr als 2.000 vertrieben. Das berichtet das christliche Hilfswerk „Barnabas Fund“.

Die Übergriffe hätten sich vom 10. bis 12. Juli ereignet – trotz einer erheblichen Präsenz von Sicherheitskräften in der Region und ganztägiger Ausgangssperre. Diese war wegen vorheriger Übergriffe verhängt worden. Der Angriff erfolgte in den frühen Morgenstunden des 10. Juli auf die Bauernsiedlung Chibob.

Die Milizen töteten neun Dorfbewohner und verletzten sieben weitere. Bevor sich die Angreif...

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