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Hilfswerk
17. Juli 2018

Nicaragua: Viele befürchten einen Zusammenbruch des Landes

Ein Demonstrant feuert ein Geschoss ab. Auslöser für die Unruhen war eine Ankündigung des Präsidenten, die Renten zu kürzen. Foto: picture-alliance/AP Photo
Ein Demonstrant feuert ein Geschoss ab. Auslöser für die Unruhen war eine Ankündigung des Präsidenten, die Renten zu kürzen. Foto: picture-alliance/AP Photo

Managua (idea) – Christliche Hilfswerke und Kirchenvertreter haben sich besorgt über die zunehmende Gewalt in Nicaragua geäußert. Mittlerweile sind bei den Unruhen seit Mitte April über 350 Menschen ums Leben gekommen. Auslöser war eine mittlerweile zurückgenommene Ankündigung einer Reform des Rentensystems. Inzwischen fordern die Demonstranten den sofortigen Rücktritt des sozialistischen Präsidenten Daniel Ortega, was dieser ablehnt. Er wirft den Regierungsgegnern vor, einen Putsch vorzubereiten. Die (katholische) Bischofskonferenz Nicaraguas hat zu einem Monat des fürbittenden Gebets aufgerufen, der noch bis zum 15. August andauern soll.

„Hilfe für Brüder Inte...

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