Dienstag • 19. Februar
Zentralafrikanische Republik
23. November 2018

Nach Massaker an Christen: Menschenrechtler kritisieren UN-Truppe

Bei einem Angriff der islamistischen Miliz UPC auf eine Kathedrale und ein Flüchtlingslager in der Stadt Alindao waren mindestens 60 Menschen getötet worden. Foto: pixabay.com
Bei einem Angriff der islamistischen Miliz UPC auf eine Kathedrale und ein Flüchtlingslager in der Stadt Alindao waren mindestens 60 Menschen getötet worden. Foto: pixabay.com

Göttingen/Alindao (idea) – Nach einem Massaker an Christen in der Zentralafrikanischen Republik hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) Kritik am Verhalten der UN-Friedenstruppe MINUSCA geübt und eine unabhängige Untersuchung des Falls gefordert. Bei einem Angriff der islamistischen Miliz UPC auf eine Kathedrale und ein Flüchtlingslager in der Stadt Alindao waren am 15. November nach Angaben der Menschenrechtsorganisation mindestens 60 Menschen getötet worden. „Wenn Blauhelmsoldaten ihren Auftrag nicht erfüllen und Zivilisten nicht wirksam vor Gewalt schützen, dann muss sich der Weltsicherheitsrat mit dem Versagen der UN-Friedenstruppe beschäftigen“, erklärt...

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