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Nach Urteil
09. April 2019

Hausschuleltern wollen Fall erneut in Straßburg verhandeln lassen

Das Ehepaar Wunderlich mit ihren vier Kindern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (2017). Foto: adfinternational.org
Das Ehepaar Wunderlich mit ihren vier Kindern vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg (2017). Foto: adfinternational.org

Straßburg/Darmstadt (idea) – Drei Monate nach ihrer Niederlage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (Straßburg) haben christliche Hausschuleltern am 9. April das Gericht aufgefordert, ihren Fall vor der Großen Kammer erneut zu verhandeln. Dirk und Petra Wunderlich (Ober-Ramstadt bei Darmstadt) haben aus christlicher Überzeugung ihre vier Kinder zu Hause unterrichtet. 2013 hatten die Behörden die Kinder, die damals zwischen acht und 14 Jahre alt waren, drei Wochen lang in einem Heim untergebracht, um die Schulpflicht durchzusetzen. Dazu hatten mehr als 30 Polizisten und Sozialarbeiter ihr Haus gestürmt. Unter Auflagen – so mussten die Kinder eine Schule besuchen ...

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