Samstag • 29. April
Anschlag auf BVB-Fußballer
12. April 2017

Kirchenvertreter bekunden Solidarität

Bei dem Anschlag wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Bartra meldete sich inzwischen im Sozialen Netzwerk Instagram bei seinen Fans zurück. Fotos: picture-alliance/Marcel Kusch/dpa, Instagram/marcbartra
Bei dem Anschlag wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Bartra meldete sich inzwischen im Sozialen Netzwerk Instagram bei seinen Fans zurück. Fotos: picture-alliance/Marcel Kusch/dpa, Instagram/marcbartra

Dortmund (idea) – Nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund haben sich Kirchenvertreter mit dem betroffenen Verein solidarisiert. Am Abend des 11. April waren drei Sprengsätze auf der Route des Busses zum Champions-League-Spiel gegen den AS Monaco explodiert. Dabei wurden der Spieler Marc Bartra und ein Polizist verletzt. Die Generalbundesanwaltschaft geht davon aus, dass die Tat einen terroristischen Hintergrund hat. Nach Presseberichten gibt es zwei Tatverdächtige aus der Islamistenszene. Ein Mann wurde festgenommen. Die Begegnung wurde auf den heutigen Abend verlegt. Der Bamberger katholische Erzbischof Ludwig Schick erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter, Fußball sei völkerverbindend. Der Anschlag dürfe das nicht zerbomben. Er wünschte Borussia Dortmund „Kraft und Mut“. Der Gemeindereferent der katholischen Dreifaltigkeitsgemeinde in Dortmund-Nord, Karsten Haug, sprach im Deutschlandfunk von einem „Anschlag auf unseren Verein, auf unsere Mannschaft“. Er begrüßte, dass jetzt alle Fußballfans zusammenstehen. Diese Solidarität sei „unheimlich wichtig“. Alle Vereine spürten, dass es sie genauso hätte treffen können. Haug organisiert ökumenische Gottesdienste für Fans von Borussia Dortmund.

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