Mittwoch • 15. Juli
Mali
05. Juni 2020

27 Tote bei Überfall auf christliche Dörfer

In den vergangenen Jahren kam es in Mali immer wieder zu gewalttätigen Eskalationen zwischen Dogon-Bauern und halbnomadisch lebenden Fulani-Hirten. Foto: pixabay.com
In den vergangenen Jahren kam es in Mali immer wieder zu gewalttätigen Eskalationen zwischen Dogon-Bauern und halbnomadisch lebenden Fulani-Hirten. Foto: pixabay.com

Mopti (idea) – Mutmaßlich islamische Extremisten haben im westafrikanischen Mali bei Angriffen auf drei überwiegend von Christen bewohnte Dörfer mindestens 27 Menschen getötet. Einige der Opfer wurden lebendig verbrannt, berichtet die Online-Zeitung „Christian Post“. Demnach überfielen bewaffnete Männer auf Motorrädern zwischen dem 2. und 3. Juni die Dörfer Bankass, Koro und Tillé (Region Mopti/Zentral-Mali).

Lokalen Beamten zufolge könnte es sich bei den Männern um Dschihadisten gehandelt haben. Diese hätten behauptet, die Hirten aus dem Volk der Fulani vor den Bauern des Minderheitenstammes der Dogon beschützen zu wollen. Der überwiegende Teil der Dogon sind...

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