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„Tote Mädchen lügen nicht“
16. Juli 2018

Eine Netflix-Serie und die Sehnsucht nach dem Tod

Szene aus „13 Reasons Why“ Foto: Netflix
Szene aus „13 Reasons Why“ Foto: Netflix

„Tote Mädchen lügen nicht“ ist der Titel einer US-Fernsehserie. Sie dreht sich um den Selbstmord von Hannah Baker, einer fiktiven Highschool-Schülerin. Doch die Filmhandlung hat offensichtlich Auswirkungen bis ins „real life“ – psychiatrische Notaufnahmen schlagen jedenfalls Alarm.

Dagmar Pauli ist Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie Zürich. Sie bestätigt gegenüber Medien, dass die in Europa über Netflix verfügbare Fernsehserie „Tote Mädchen lügen nicht“ (im Original: „13 Reasons Why“) dazu führte, dass mindestens 40 Fälle von Jugendlichen notfallmässig in die Psychiatrie eingeliefert wurden. Eine Jugendliche erzählte, dass sie sich noch n...

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