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20 Jahre idea Schweiz
12. November 2019

"Das grenzt an ein Medienwunder"

Dazwischen liegen 20 Jahre: Erstausgabe November 1999 (li.), zwei aktuelle Ausgaben des Wochenmagazins
Dazwischen liegen 20 Jahre: Erstausgabe November 1999 (li.), zwei aktuelle Ausgaben des Wochenmagazins "ideaSpektrum".

Kradolf (idea) - Eine Titelgeschichte über die reformierte Thurgauer Landeskirche prägt die aktuelle Ausgabe von "ideaSpektrum". Seit 20 Jahren berichtet das Wochenmagazin über Kirchliches in der Schweiz. Im Fokus sind Kirchen, Freikirchen und Menschen aus dem Umfeld der Evangelischen Allianz. Chefredaktor Rolf Höneisen (58): "Wir bilden ab, wie Gott mit Menschen in der Schweiz wirkt." Ohne Subventionen seitens von Gemeinden oder Verbänden berichtet die Redaktion über wichtige Anlässe; sie beleuchtet ethische und theologische Diskussionen und kommentiert gesellschaftliche Entwicklungen. Profil verleiht ihr der Bezug zu Christus und der Bibel.

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Gewagter Neustart

Die Erstausgabe von "ideaSpektrum" am 18. November 1999 war ein gewagter Neustart. Auf der Titelseite stand die Frage: "Wie sieht es im Himmel aus?" Das Vorgängerheft "idea Magazin" war im Strudel der finanziellen Schieflage des Zürcher Impuls-Verlages eingestellt worden. Die neu gegründete idea Information AG (Liestal) mit Verwaltungsratspräsident Heiner Henny entschied sich für eine redaktionelle Zusammenarbeit mit der deutschen idea e.V. Einige Zeit später wurde mit der Jordi AG eine weitere Kooperation beschlossen. Herstellung, Druck, Inserateverwaltung und Administration erfolgen seither in Belp.

Brücken schlagen und einordnen

Heute finden im Wochenschnitt 4100 Magazine - gedruckt oder digital - den Weg zur Leserschaft. Über das Magazin, das Webportal ideaschweiz.ch sowie Social Media erreicht idea in der Deutschschweiz wöchentlich gegen 20'000 Menschen. Die Redaktion, die ohne Zentralbüro arbeitet, will weiterhin Brücken schlagen zwischen Kirche und Welt - zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Innerhalb der christlichen Bewegung kontrovers diskutierte Themen werden journalistisch eingeordnet und kommentiert.

"Das grenzt an ein Medienwunder"

"ideaSpektrum" will bei aller Vielfalt der Themen sein Orientierung schenkendes Profil bewahren. Chefredaktor Höneisen: "Dass dies seit 20 Jahren möglich ist, grenzt an ein Medienwunder, bemerkenswert ist es auf jeden Fall." Am 15. November feiert "ideaSpektrum" in Bern sein 20-Jahrjubiläum. Mit den Gastreferenten Andreas Boppart und Giuseppe Gracia sowie einem Gospelchor.