Mittwoch • 25. November
Remo Egloff und Spitalradio "S"
20. November 2020

Mutmacher im Spitalkeller

Remo Egloff:
Remo Egloff: "Ich will für das Evangelium begeistern." Foto: zvg.

Frauenfeld (idea) - Remo Egloff (51) lebt mit seiner Familie in Weinfelden TG. Früher suchte er Hilfe und Halt in Astrologie und Esoterik. Dann wandte er sich Jesus Christus zu. Über seinen Glauben sagt er in einem Interview mit Livenet: "Jesus schenkt mir Halt, Sicherheit, Hoffnung und inneren Frieden - dies, nachdem ich 40 Jahre auf der Suche nach dem Sinn des Lebens war."

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Erst Gast, jetzt Moderator

Vor einigen Jahren wurde er vom Frauenfelder Spitalradio eingeladen, seine Lebensgeschichte zu erzählen. Im Sommer 2018 fragte ihn dann ein Mitglied des Radioteams, ob er bei der Moderation einer Sendung mitwirken wolle. Das gefiel dem redegewandten, ehemaligen DJ. Schliesslich machte er eine interne Schulung und zählt seither zum Moderationsteam. Die Sendungen werden von Mitarbeitenden der Agentur Medialog verantwortet und im Spitalkeller moderiert.

"Ich will ermutigen!"

Von Beruf ist Remo Egloff Treuhänder. Fürs Spitalradio arbeitet er ehrenamtlich. Es sei ihm wichtig, kranke Menschen zu ermutigen. "Ich versuche, meine Leidenschaft für Jesus weiterzugeben und authentisch zu sein. Natürlich zitiere ich auch gerne die Bibel und möchte die Patientinnen und Patienten dafür begeistern, sich auf ein Leben mit Jesus einzulassen", wird er von Livenet zitiert.

Es gibt einen Weg aus der Angst

Gerade in der Pandemiezeit möchte Remo Egloff aufzeigen, dass es einen Weg aus der Angst gibt. "Es gibt Hoffnung. Jesus hat den Tod durch sein eigenes Sterben überwunden. Er lebt. Wer an ihn glaubt und ihm sein Leben anvertraut, wird auch nach dem körperlichen Tod leben - im Himmel bei Gott, wo Leid und Sterben für immer beendet sind", sagt er. Selber Risikopatient, begegne er dem Virus mit Respekt. Dabei vertraue er auf den Schutz und die Hilfe Gottes.