Montag • 24. Juni
Franklin Graham
30. Mai 2019

US-Evangelikale rufen zu Gebetstag für Donald Trump auf

Franklin Graham bittet Gemeinden, Familien und einzelne Christen, „am 2. Juni einen besonderen Schwerpunkt auf das Gebet für den Präsidenten an diesem Tag zu legen.“ Foto: Billy Graham Evangelistic Association
Franklin Graham bittet Gemeinden, Familien und einzelne Christen, „am 2. Juni einen besonderen Schwerpunkt auf das Gebet für den Präsidenten an diesem Tag zu legen.“ Foto: Billy Graham Evangelistic Association

Charlotte/North Carolina (idea) – Franklin Graham und mehr als 250 weitere führende Evangelikale in den USA haben zu einem „Besonderen Gebetstag für den Präsidenten“ am 2. Juni aufgerufen. Graham ist Präsident des nach seinem Vater benannten Missionswerks „Billy Graham Evangelistic Association“ mit Sitz in Charlotte/North Carolina. Auf Facebook schrieb er, dass „die Feinde von Präsident Trump“ alles versuchten, „um ihn, seine Familie und die Präsidentschaft zu zerstören. In der Geschichte unseres Landes wurde kein Präsident so angegriffen wie er. Ich glaube, die einzige Hoffnung für ihn und diese Nation ist Gott.“ Es sei eine entscheidende Zeit für Amerika. „Wir sind am Rande eines Abgrunds. Die Zeit ist knapp. Wir müssen beten, dass Gott eingreift. Wir müssen Gott bitten, den Präsidenten zu schützen, zu stärken, zu ermutigen und zu leiten.“ Gott höre und beantworte Gebete, könne Herzen erweichen und die Gedanken ändern, sagte Graham. „Er ist allmächtig, und er herrscht über die Angelegenheiten der Nationen.“ Er bitte deshalb alle Gemeinden, Familien und einzelne Christen, „am 2. Juni einen besonderen Schwerpunkt auf das Gebet für den Präsidenten an diesem Tag zu legen.“

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Graham: Trump ist kein Glaubensvorbild

In der Radiosendung „Washington Watch“ erinnerte Graham an den US-Pastor Andrew Brunson. Der evangelikale Pastor hatte von Oktober 2016 bis Juli 2018 in der Türkei in Untersuchungshaft gesessen und war anschließend unter Hausarrest gestellt worden. Trump hatte wiederholt die Freilassung des Pastors gefordert. „Ohne Donald Trump wäre er noch im Gefängnis“, sagte Graham. „Er hat das Verlangen, der Kirche und den Christen zu helfen.“ Trump sei absolut keine perfekte Person und nicht das beste Vorbild im christlichen Glauben. „Aber es gibt etwas in seinem Herzen, das von Gott kommt, das ihn dazu bringt, den christlichen Glauben und die Religionsfreiheit zu verteidigen. Das schätze ich an ihm, und wir müssen versuchen, ihn im Gebet zu tragen und ihn zu unterstützen, wo wir können.“ Zu den Unterzeichnern des Gebetsaufrufs gehören unter anderem der Musiker Michael W. Smith, der Gründer der Organisation „Christians United for Israel“ (Christen vereint für Israel), John Hagee, und die frühere Abgeordnete im Repräsentantenhaus, Michele Bachmann.

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