Samstag • 25. März
Parzany
28. Februar 2017

Wie die Bibel spannender als jeder Krimi wird

Der Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography
Der Evangelist Ulrich Parzany. Foto: Zimpfer Photography

Köln (idea) – Christen sollten regelmäßig in der Bibel lesen. Dazu hat der Evangelist Ulrich Parzany (Kassel) aufgerufen. Selbst in christlichen Kreisen sei „in Mode gekommen, nur die Bibel zu lesen, wenn einem danach ist oder wenn man Lust dazu hat“. Das reiche aber nicht, sagte Parzany in einem Vortrag in Köln. Er war Teil einer Evangelisationswoche mit dem Titel „500 Jahre Reformation – und jetzt?“, die vom 19. bis 26. Februar von der Evangelischen Freikirche Köln-Ostheim veranstaltet wurde. Dabei hielt Parzany acht Vorträge zu zentralen Themen des christlichen Glaubens. Ohne das regelmäßige Lesen in Gottes Wort seien Christen „abgeschnitten von der Quelle des Lebens und dem Licht der Orientierung“, so Parzany. Deshalb sei wichtig, keine langen Pausen einzulegen. Empfehlenswert sei etwa, jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Passage in der Bibel zu lesen und das Gelesene direkt im Alltag umzusetzen. Dadurch werde die Heilige Schrift „spannender als jeder Krimi“.

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Übertragung an 28 Orte in ganz Deutschland

Zu den Vorträgen der Evangelisationswoche kamen jeweils rund 400 Besucher in die Räume der Kölner Gemeinde, sagte Pastor Daniel Siemens (Köln) der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Durch Übertragung per Livestream hätten außerdem rund 8.000 Zuschauer an 28 Orten die Themenabende verfolgt, unter anderem in Wilhelmshaven, Bielefeld, Gummersbach, Schwäbisch Gmünd, Espelkamp, Leverkusen, Troisdorf und Unna. Gezeigt wurden sie dort in den Räumen freikirchlicher Gemeinden. Sie gehören – wie die Kölner Gemeinde – dem „Forum evangelischer Freikirchen“ an, das rund 100 Gemeinden verbindet, die von Russlanddeutschen gegründet wurden. An jedem der Abende seien etwa 30 Zuschauer Christen geworden, berichtete Siemens. Über das Internetradio „Segenswelle“ (www.sw-radio.com) wurden die Vorträge nach Angaben des Veranstalters außerdem an 4.200 Geräte in 92 Ländern ausgestrahlt.

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