Mittwoch • 17. Oktober
2. Ökumenische Medientage
21. Juni 2017

Das Reformationsjubiläum muss praktische Konsequenzen haben

Das Abendmahl gehört zu den größten Streitpunkten zwischen Evangelischer und Katholischer Kirche. Foto: pixabay.com
Das Abendmahl gehört zu den größten Streitpunkten zwischen Evangelischer und Katholischer Kirche. Foto: pixabay.com

Würzburg (idea) – Das jetzige Reformationsjubiläumsjahr muss für die Ökumene praktische Konsequenzen haben. Dazu könnte gehören, dass Protestanten und Katholiken gemeinsam Abendmahl feiern. Diese Ansicht äußerte der frühere (2001–2010) Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Walter Kasper (Rom). Er sprach bei den 2. Ökumenischen Medientagen (20.–22. Juni) in Würzburg. Bisher ist es Protestanten nicht erlaubt, an der katholischen Eucharistiefeier teilzunehmen. Nach seinen Worten hat die Ökumene in den letzten Jahren sehr große Fortschritte gemacht. So trenne die entscheidende Frage, die vor rund 500 Jahren zur Spaltung der Kirc...

ANZEIGE
Diskutieren

Die Kommentarfunktion für diesen Beitrag ist geschlossen. Nach dem Erscheinen eines Artikels kann dieser 48 Stunden kommentiert werden.

16 Kommentare
Kommentare sind ausgeblendet.
Zum Einblenden der Kommentare hier klicken.