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Markus Freudiger
09. Oktober 2018

"… bis die Lepra besiegt ist!"

Hinter diesen 10 Meter tiefen Felsenkirchen steht seit 1000 Jahren eine grosse Vision. Auch die Lepra-
Mission hat sich ein grosses Ziel gesteckt: Bis 2035 soll die Krankheit
ausgerottet sein. Foto: zvg
Hinter diesen 10 Meter tiefen Felsenkirchen steht seit 1000 Jahren eine grosse Vision. Auch die Lepra- Mission hat sich ein grosses Ziel gesteckt: Bis 2035 soll die Krankheit ausgerottet sein. Foto: zvg

Münchenbuchsee (idea) - Häufige Diskriminierung von Leprakranken macht diese Krankheit nebst den rein körperlichen Folgen zusätzlich grausam. Wie Freudiger gegenüber idea sagte, werden Leprakranke "noch immer gnadenlos diskriminiert. Es gibt in 39 Ländern insgesamt 179 Gesetze, die Leprakranke staatlich diskriminieren. Darunter sind Staaten, in denen Lepra als Scheidungsgrund gilt!" Die Lepra-Mission sieht die Betroffenen aber aus einem anderen Blickwinkel. Freudiger betont: Die Diskriminierung "steht im absoluten Gegensatz zu dem, was uns Christus lehrt! Wir, als einzelne Christen und die gesamte Kirche, haben einen Auftrag, uns um Leprakranke zu kümmern. Leprakranke lagen Jesus am Herzen."

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Prävention, Heilung und Hilfe

Um das Auftreten neuer Ansteckungen bis 2035 auszumerzen, braucht es Investitionen in die Forschung für neue Impfstoffe und unter anderem ein Werkzeug zur Früherkennung. "Um diese Vision anzupacken und umzusetzen, braucht es enorme Anstrengungen. Es braucht dazu Finanzen, Forschungsarbeit und ein gemeinsames Vorgehen." Ermutigt durch die Erlebnisse in Äthiopien leistet Markus Freudiger mit der Lepra-Mission seinen Beitrag, damit die Prävention von Lepra voranschreitet, Kranke Heilung und Behinderte Hilfe erfahren.

Lesen Sie das Interview mit Markus Freudiger im Wochenmagazin ideaSpektrum 41-18.

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