Freitag • 23. Oktober
Säntis-Gebet
26. September 2020

Bettag hoch über der Ostschweiz

Bettagsgottesdienst 2020 auf dem Säntis. Bild: zvg
Bettagsgottesdienst 2020 auf dem Säntis. Bild: zvg

Säntis (idea/Gebet für die Schweiz) – Am Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag versammelten sich auf dem Säntis wieder Fahnenträger und Fürbitter der Ostschweiz unter dem Patronat der Bewegung „Gebet für die Schweiz“. „Trotz Massnahmen aus dem Schutzkonzept war die Gegenwart von Gott spürbar“, berichtet Christian Keller, der das Organisationsteam seit 2011 leitet. „Persönliche Hindernisse konnten am Kreuz abgegeben werden und mit Glaubenszuversicht ersetzt werden.“ Die Fahnenträger von Gebet für die Schweiz sind Beterinnen und Beter, die sich speziell dem Gebet für die gesamte Gesellschaftsbreite ihres Ortes widmen. Als Grundlage für diesen Dienst nennt die Gebetsbewegung die Bibelverse zum Gebet aus 2. Chronik 7,14 und 1. Timotheusbrief 2,1-2 sowie den fünffältigen Dienst gemäss Epheserbrief 4,11-12.

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Der Hirte und sein Stab

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Säntis-Gebetstreffens sind laut Christian Keller mit dem Psalm 23 ermutigt worden, sich vom guten Hirten Jesus Christus trösten zu lassen. Zugleich seien sie aufgefordert worden, den Hirtenstab selbst in die Hände zu nehmen, um ihn mit Gottes Ausrüstung für andere Menschen einzusetzen. Denjenigen, die noch keinen Hirtenstab hatten, wurde ein Stab abgegeben.

Abendmahl, Gottesdienst und Segensgebet

Am Mittag erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen schön zubereiteten Abendmahltisch mit Früchten, Blumen, und Mittagessen. Am früheren Nachmittag feierten sie mit der Blaukreuzmusik Herisau einen Gottesdienst auf der grossen Terrasse und bei sommerlichen Temperaturen. „Wir segneten vom erhabenen Säntis unsere Dörfer, Bezirke, Kantone und umliegenden Länder“, beschreibt Christian Keller das Gebet auf dem markanten Berg der Ostschweiz. „Ein Höhepunkt war sicher der Gebetsmarsch mit den Fahnen über den Gipfel.“ Im weiteren Verlauf des Nachmittages wurde in kleineren Gruppen angeleitet, Gebetseindrücke zu sammeln für die umliegenden Kantone Sankt Gallen, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden, Thurgau sowie das Vorarlberg. Hans Peter Lang der Leiter von Gebet für die Schweiz, schlug dann in einem Input die Brücke zum Alltag.