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Jugendevangelisation
07. April 2017

85.000 Besucher kamen zu JesusHouse

Auf größere Resonanz als erwartet ist die Jugendevangelisation JesusHouse gestoßen. 85.000 Menschen nahmen teil. Screenshot: ideaHeute
Auf größere Resonanz als erwartet ist die Jugendevangelisation JesusHouse gestoßen. 85.000 Menschen nahmen teil. Screenshot: ideaHeute

Kassel (idea) – Auf größere Resonanz als erwartet ist die Jugendevangelisation JesusHouse gestoßen: Da während des Aktionszeitraums zwischen dem 20. Februar und dem 2. April immer neue Anmeldungen dazukamen, wurde die Veranstaltungsreihe bis zum 9. April verlängert. Angemeldet waren ursprünglich 750 Jugendgruppen aus evangelischen Landeskirchen und Landeskirchlichen Gemeinschaften, Freikirchen und der katholischen Kirche an 200 Orten. Am Ende waren es 825 Gruppen an 275 Orten, teilte der Veranstalter, die Evangelisationsbewegung proChrist (Kassel), mit. Sie zählte insgesamt 85.000 Besucher. 7.000 von ihnen entschieden sich, künftig als Christ zu leben. Im Mittelpunkt der jeweils vier- bis sechstägigen Reihe standen Gespräche über Sinn- und Glaubensfragen sowie über die Bibel. Die Treffen fanden in Gemeindehäusern, Kirchen, Jugendheimen, aber auch in Kinos und Werkshallen statt. Bei der Variante jesushouse@home luden junge Gastgeber ihre Freunde ins Wohnzimmer ein und schauten sich das Programm im Internet an.

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Zwei Zielgruppen – unterschiedliche Formate

Die Treffen waren für zwei verschiedene Zielgruppen ausgerichtet, für 13- bis 17-Jährige sowie für 17- bis 21-Jährige. Zudem gab es unterschiedliche Formate. Von zentralen Veranstaltungen in Wien und in Schwäbisch Gmünd wurde das Programm per Satellit an 113 Orte vor allem in Deutschland übertragen. An den anderen Orten organisierten die lokalen Veranstalter gottesdienstähnliche Treffen mit einem von 150 Rednern. Gut angekommen sei dabei ein Dialogformat, bei dem die Jugendlichen Fragen zum Bibeltext stellen konnten, so proChrist.

Kritische Fragen erwünscht

Ein positives Fazit zog die Hauptrednerin in Wien, die Evangelistin Julia Garschagen (Köln). Gerade die Dialogvariante habe den jungen Menschen deutlich gemacht: „Glaube braucht meine ganz persönliche Auseinandersetzung mit der Bibel. Und kritische Fragen sind erlaubt – ja, sogar erwünscht.“ Viele Besucher hätten sich ansprechen lassen. Garschagen: „Sie sagten, dass sie ermutigt wurden und dass sie viel Neues über den Glauben gelernt und erlebt haben.“

Neue Verantwortliche

Mit dem Ende der sechsten JesusHouse-Reihe wechselt die Verantwortung. Der bisherige Leiter, der Evangelist und Dozent an der Evangelistenschule Johanneum, Klaus Göttler (Wuppertal), und sein Stellvertreter, der Referent für Jugendevangelisation im Evangelischen Jugendwerk Württemberg, Dieter Braun (Stuttgart), übergaben ihre Ämter in jüngere Hände. Neuer Leiter ist der CVJM-Sekretär im Lebenshaus „Schloss Unteröwisheim“, Kai Günther (Kraichtal bei Karlsruhe), seine Stellvertreterin Julia Garschagen, die als Referentin im Zacharias-Institut für Glaube und Wissenschaft in Köln tätig ist. Göttler zog eine positive Bilanz: „In den vergangenen 19 Jahren ließen sich bei den sechs JesusHouse-Reihen sehr viele Menschen von Gottes Liebe bewegen. Das lässt uns dankbar zurückblicken.“

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