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Judenfeindlichkeit
03. Dezember 2018

Wolffsohn: Muslimischer Antisemitismus ist am gefährlichsten

Der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn. Screenshot: NZZ Standpunkte
Der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn. Screenshot: NZZ Standpunkte

Zürich/Neubiberg (idea) – Der muslimische Antisemitismus ist unter den gegenwärtigen Ausprägungen der Judenfeindlichkeit die gefährlichste. Diese Ansicht vertrat der deutsch-jüdische Historiker und Publizist Michael Wolffsohn (Neubiberg bei München) in dem Video-Magazin „NZZ-Standpunkte“ der Neuen Zürcher Zeitung. Er identifiziere drei Quellen des zeitgenössischen Antisemitismus, sagte Wolffsohn: „Extrem rechts, extrem links und muslimisch“. Letztere sei deshalb am gefährlichsten, weil sie eine „liquidatorische“ Ausprägung habe, also mit einer Tötungsabsicht verbunden sei. Als Beispiel führte er den Mord an der französischen Holocaust-Überlebenden Mireille Knol...

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